Projekte an unserer Schule

Schulpartnerschaft mit der Station Camp High School in Gallatin, Tennessee, USA

 

Der Bundesstaat Tennessee ist quasi das Eingangstor zu den amerikanischen Südstaaten. Die Kleinstadt Gallatin hat ca. 30.000 Einwohner und liegt keine 30 Autominuten von der Stadt Nashville, der Wiege der Countrymusik, entfernt und mitten in den Smoky Mountains, Ausläufer der Appalachen. Neben Nashville sind die Städte Memphis, Atlanta und St. Louis innerhalb von 3-5 Stunden erreichbar.

Unsere Partnerschule, die Station Camp High School, besuchen etwa 1600 Schülerinnen und Schüler und einige davon lernen ab der 10. Klasse Deutsch als Fremdsprache unter der Leitung unseres Kontaktlehrers James Dittes. Ansonsten findet man hier die „klassischen“ amerikanischen Schulfächer vor, bspw. Social Studies, Fine Arts, World History, Agriculture und eine breite Facette an Sportarten; von American Football bis Ice Hockey ist alles dabei.

Die Partnerschaft besteht offiziell seit April 2017; inoffiziell existiert bereits seit November 2016 ein reger Email- und Wikiaustausch mit dem dort gegründeten German Club.

Ziel ist es, gefördert von GAPP[1], einen jährlichen vierwöchigen Schüleraustausch zu etablieren und seit Mai 2017 sind wir diesem Ziel ein ganzes Stück näher gekommen, denn bereits im März/April 2018 machen sich zum ersten Mal 15 Schülerinnen und Schüler der IGS für einen ganzen Monat auf nach Gallatin.

Dort werden sie nicht nur zehn Tage die Station Camp High School besuchen und am amerikanischen Schulalltag teilnehmen, sondern auch in Gastfamilien wohnen und leben, ein Wochenende in Atlanta, Georgia verbringen und einige Sehenswürdigkeiten Tennessees und Kentuckys kennen lernen. Im Mai/Juni 2018 erwarten wir dann voller Spannung den ersten vierwöchigen Gegenbesuch unserer amerikanischen Freunde.

GAPP, das German American Partnership Program, bringt seit über 32 Jahren amerikanische und deutsche Schülerinnen und Schüler zusammen. Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier.

 

Wir hoffen nun, ein Teil dieser großen Gemeinschaft zu werden und es auch zu bleiben. Weitere Informationen können gerne bei den beiden GAPP-Koordinatoren der IGS, Frau Bruch-Erfurth und Herr Rohmann, eingeholt werden.



[1] Die Schüleraustauschbegegnung [wird] (u.a.) aus Mitteln des “German-American Partnership Program“ (GAPP) des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz unterstützt.

Schulpartnerschaft mit dem Collège La Croix des Sarrasins

 

Auxonne, gelegen in Burgund, eine Region im Zentrum Frankreichs, ist seit 1964 die Partnergemeinde von Heidesheim. Vor allem Fastnacht/Carneval wird häufig gemeinsam gefeiert. Die Einwohner von Auxonne sind besonders stolz auf die Tatsache, dass Napoleon Bonaparte als junger Leutnant in der ehemaligen Garnisonsstadt stationiert war, wo er seine ersten politischen Schriften verfasst hat.

Seit mittlerweile fünf Jahren besteht nun auch unsere Schulpartnerschaft mit dem Collège La Croix des Sarrasins in Auxonne. Nahezu jedes Jahr  besuchen seitdem ungefähr 20-30 Schüler unserer 7. und 8. Klassenstufe im März bzw. Oktober ihre Austauschpartner in Frankreich, während uns die französischen Austauschschüler ihren Gegenbesuch im Mai abstatten. Der Aufenthalt dauert jeweils eine Woche, wobei die Schüler in der Familie der Austauschpartner untergebracht werden.

Im Laufe dieser Woche lernen die Schüler die jeweiligen Partnerstädte in Form einer Stadtralley kennen und werden anschließend durch den Bürgermeister willkommen geheißen. Zudem besuchen sie den Unterricht mit ihren Austauschpartnern und nehmen an verschiedenen Ausflügen in der jeweiligen Region teil. Die deutschen Schüler erfahren durch den Besuch von Dijon und anderen geschichtlich interessanten Orten in der Umgebung (Besancon, Beaune, Dôle) mehr über Burgund, während die französischen Schüler durch die Besichtigung von Mainz und einer Schiffstour auf dem Rhein einen kleinen Eindruck von Rheinhessen gewinnen können.

Der Austausch ermöglicht es den Schülern, ihre Sprachhemmungen abzubauen und erste Erfolge in der Kommunikation mit der erlernten Fremdsprache zu erleben. Der besondere Wert dieses Austausches liegt aber auch im interkulturellen Lernen. So haben die Schüler die Möglichkeit abweichende gesellschaftliche Verhaltensweisen in der französischen Kultur zu beobachten und diese mit denen der eigenen zu vergleichen. Auf diese Weise können Vorurteile und Clichés abgebaut und korrigiert werden und so beide Kulturen kritisch und reflektiert betrachtet werden.

Quelle:

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Auxonne

Orchester

 

Nach der Ausbildung in den Streicherklassen unserer Schule können die jungen Instrumentalisten im Schulorchester mitspielen. Die Auswahl der Werke spannt sich von Barock, Klassik, Romantik bis in die Moderne und schließt Filmmusik, Folk und Popmusik mit ein. Genauso bunt und abwechslungsreich sind auch die Auftritte. So fanden die letzten Konzerte sowohl mit Chor in der Kirche als auch als Straßenmusik in der Fußgängerzone in Mainz statt. Auftritte bei Festen und Feiern in der Schule gehören dazu. Neben den wöchentlichen Proben am Dienstagnachmittag findet in der Regel jedes Schuljahr eine Orchesterarbeitsphase in einer Jugendherberge statt.

Das Musizieren im Orchester hat an der IGS schon eine lange Tradition. Highlights waren die Konzerte mit der Gruppe La Serena, dem Chor Klangfarben, die Auftritte zusammen mit dem Mainzer Staatsorchester in der IGS und im Mainzer Staatstheater, Schulkonzerte in der Kaiserpfalz in Ingelheim und die Auftritte in unserer polnischen Partnerstadt Neisse.

Gitarrenklassen

 

Seit 2005 hat  jedes Kind der siebten Klassen im Rahmen des regulären Musikunterrichtes die Chance die Grundlagen des Gitarrenspiels zu erlernen. Zu den Unterrichtsinhalten  gehören sowohl das Melodiespiel auf den oberen Saiten als auch das Zupfen der Basssaiten und das Begleiten von Songs mit Akkorden.

Jedes Kind hat im Unterricht sein eigenes Instrument. Zusätzlich können Gitarren für das häusliche Üben von der Schule entliehen werden.

MaiStep

 

Bei MAISTEP, einem, vom Institut für Psychologie der Uni Mainz entwickelten, Projekts, geht es grundsätzlich darum, mit Schülern der 7. Klassen an ihrer Selbstwahrnehmung und der Stärkung des Selbstwertgefühls zu arbeiten.

Spielerisch und in Gesprächsrunden sollen sie sich mit z. Bsp. Schönheitsidealen, die in den Medien präsent sind, auseinandersetzen und diese kritisch hinterfragen.
Möglichkeiten mit Konflikten umzugehen und schlechte Stimmung
abzubauen, gute Gefühle zu tanken, für Ausgleich zu sorgen, sind weitere
Schwerpunkte.
All dies zielt darauf ab, Dinge, die als Risikofaktoren für die Entstehung von Essstörungen und anderen Suchtproblemen gelten, zu verhindern – also präventiv tätig zu sein.
Das Projekt hat sich an unserer Schule über Jahre hin bewährt und ist Bestandteil unseres Präventionskonzepts. Es wird von speziell geschulten Pädagogen unserer Schule betreut und koordiniert, die jeweils zu Zweit das Projekt in den Klassen durchführen.

Momentan umfasst es an zwei Schultagen mit insgesamt 8 Schulstunden.

 

Das MAISTEP Team

Medienbildung - Lernen mit Medien, über Medien

 

“Medienbildung gehört zum Bildungsauftrag der Schule, denn Medienkompetenz ist neben Lesen, Rechnen und Schreiben eine weitere wichtige Kulturtechnik geworden.” So heißt es in richtungsweisenden Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 08.03.2012.

Um die kontinuierliche und erfolgreiche Medienbildung an der IGS Kurt Schumacher noch besser zu koordinieren und weiter auszubauen, wurde 2013 die Medienkompetenzgruppe gegründet. Diese aus Lehrern, Schülern und Eltern bestehende Gruppe beschäftigt sich seit dem mit folgenden Fragen: 

  • Welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sollten Schüler erwerben, um medienkompetent handeln zu können?
  • Was muss die Schule leisten, damit Schüler die Mediengesellschaft verstehen und reflektieren, um dann verantwortungsvoll und nachhaltig handeln zu  können?
  • Wie muss die technische Ausstattung und die Infrastruktur in der Schule verbessert werden, um die neuen Medien in unsere Arbeit einbeziehen zu können?
  • Was muss für eine flächendeckende und kontinuierliche Fort- und Weiterbildung des Kollegiums getan werden? 

Die ersten Erfolge der gemeinsamen Arbeit zeigten sich, als wir 2015 zur  “Medienkompetenz macht Schule” Projektschule ernannt wurden. Ein von der Landesregierung entwickeltes 10-Punkte Programm zur Förderung der Medienkompetenz an Rheinland-Pfälzischen Schulen. Mit der Aufnahme in das Programm hat die Schule eine Fördersumme erhalten, die vor allem für die Anschaffung von Tablets zur Verwendung im Unterricht genutzt wurde. Darüber hinaus wurden ab dem Schuljahr 2015/2016 Schüler der 8. Klasse als „Medienscouts“ ausgebildet, die ihre Mitschüler als Berater für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und den sozialen Netzwerken sensibilisieren sollen. 

Weiterführender Link: http://medienkompetenz.bildung-rp.de/10-punkte-programm.html