Schüler des Projekts „Eine Flasche für die Erde“ spenden an Sea Shepherd

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Im OL-Unterricht der Klassenstufe 9 zum Thema Nachhaltigkeit stand bei der 9b die Frage im Raum, was Schüler konkret tun können, um der Umweltverschmutzung entgegenzusteuern. In Kleingruppen wurden daraufhin Ideen erarbeitet, welchen Beitrag jeder Einzelne leisten kann.

Eine dieser Ideen zielte darauf ab, Pfandflaschen der Schülerschaft, die sonst in Mülleimern oder gar in den Gebüschen des Schulgeländes gelandet wären, in einer Tonne zu sammeln. Die zum Pfandautomaten gebrachten Pfandflaschen sollten einen Betrag erbringen, dem man an eine gemeinnützige Organisation spenden könnte. Demnach würde man etwas gegen Müll auf dem eigenen Schulgelände tun, als auch eine Umweltorganisation unterstützen.

Recht schnell hat sich aus dem ursprünglichen Duo hinter dieser Idee ein Trio gebildet. Die Schüler Gabriel Kreuz, Luca Kurth und Carlotta Dietrich machten sich an die Umsetzung der Idee. Mit Unterstützung unserer Hausmeister schafften sie es, eine Tonne mit Einwurfloch und werbendem Plakat neben dem Eine-Welt-Kiosk in der Dreieckshalle zu postieren.

Zum Ende des Schuljahres wurde die Tonne endlich geräumt. Leider mussten die Drei feststellen, dass ihre Mitschüler nicht nur Pfandflaschen, sondern auch Müll verschiedener Sorten in die Tonne gegeben haben. Trotzdem waren sie über die Ausbeute erfreut, es kamen einige Säcke an Pfandflaschen zusammen. Diese erzielten schlussendlich einen Wert von 30,25 €. Das Geld wurde nach einiger Recherche an die Organisation Sea Shepherd gespendet. Dies ist „eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Zerstörung von Lebensräumen und das Abschlachten von Wildtieren in den Weltmeeren zu beenden.“ (www.sea-shepherd.de)

Gabriel, Luca und Carlotta möchten das Projekt auch in den folgenden Jahren fortsetzen und bitten ihre Mitschüler um Unterstützung. Zum Abschluss eine Bitte der Drei:

Gebt uns Eure Pfandflaschen! Den Müll allerdings gebt in die Mülleimer. Danke!

W. Rose

 

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