Aufnahme in die 5. Klasse

In die Klassenstufe 5 können alle Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die einen Grundschulabschluss haben. Auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die uns von der vorgesetzten Dienstbehörde zugewiesen werden, können sich anmelden.

Aufnahmebedingung

Pro Jahrgang werden 4 Klassen gebildet und 112 Kinder aufgenommen. Der Anmeldezeitraum liegt in der Regel direkt nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse der Klassenstufe 4 vor den Terminen der anderen weiterführenden Schulen. Im Falle einer Ablehnung bleibt so genug Zeit, ganz regulär Kinder an einer anderen Schule anzumelden.

Zur Anmeldung wird folgendes benötigt:

  • Halbjahreszeugnis der Klassenstufe 4 (Original und Kopie),
  • „gelber Zettel“
  • „rosa Zettel“ (Schullaufbahnempfehlung der Grundschule),
  •  Kopie der Geburtsurkunde
  •   Passfoto

In einem persönlichen Gespräch mit Eltern und Kind nehmen wir die notwendigen Anmeldedaten auf.

Vergabe der Plätze

Eine IGS bildet grundsätzlich Klassen, in denen Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Leistungsvermögen zusammen lernen und arbeiten. Wir nehmen Schülerinnen und Schüler deshalb gezielt nach Leistungsgruppen auf.

Die Summe aus den Noten der Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht der Halbjahreszeugnisse 4 wird berechnet. Auf der Grundlage dieser Kennzahl werden 3 Leistungsgruppen gebildet. Sind in einer Leistungsgruppe mehr Kinder angemeldet als vorhandene Plätze, erfolgt eine Auswahl in Form eines Losverfahrens.

Grundsätze des Losverfahrens

Das Losverfahren wird von einem Aufnahmeausschuss durchgeführt. Den Vorsitz führt der Stellvertreter der Schulleiterin, die weiteren Mitglieder sind die Stufenleiterin 5/6 und ein Mitglied des Schulelternbeirates. Über die Auswahlsitzung wird ein Protokoll verfasst, das an die vorgesetzte Dienstbehörde weitergeleitet wird. Alle angemeldeten Kinder in einer übergroßen Leistungsgruppe unterliegen diesem Losverfahren.

Benachrichtigung

Nach Abschluss des Losverfahrens erhalten alle Eltern eine schriftliche Benachrichtigung, ob eine Aufnahme ihres Kindes erfolgt ist. Im Falle einer Ablehnung erhalten die Eltern die Unterlagen zurück, damit eine Anmeldung an einer anderen weiterführenden Schule erfolgen kann. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von 4 Wochen Widerspruch eingelegt werden.

Im Falle der Aufnahme werden bis zum Schuljahresende alle notwendigen Informationen schriftlich über die Grundschule, die ebenfalls von uns über die Aufnahme unterrichtet wird, weitergereicht.

Der erste „Eltern-Kinder-Abend“ findet nach den Osterferien statt. Hier wird, im Rahmen eines kleinen Konzertes, die Streicherausbildung vorgestellt.  Eltern können ihr Kind, bei einem „Vorspielnachmittag“, zur Streicherausbildung anmelden. Die Auswahl der Kinder erfolgt durch die Musikpädagogen.

Schuljahresbeginn

Am ersten Schultag nach den Sommerferien werden die neuen 5. Klässler in einem Schulgottesdienst und einer anschließenden Aufnahmefeier in der Schule, von der Schulgemeinschaft begrüßt. An diesem Tag lernen sie ihre neuen Klassenlehrer und die Mitschüler kennen. An den weiteren Schultagen der ersten Woche findet das Methodentraining statt. Ab dem zweiten Schultag auch die Ganztagsschule.

Schülerinnen und Schüler stärken - Konflikte klären

Dieses Programm zur Förderung von Sozialkompetenz und zur Sucht- und Gewaltprävention wurde von Schulpsychologen des Pädagogischen Landesinstituts entwickelt und hat sich inzwischen an vielen Schulen bewährt.

An der IGS Kurt Schumacher wird PROPP in der 5. Klassenstufe wöchentlich im Fach "Offenes Lernen" von der Schulsozialarbeiterin in Kooperation mit den Tutoren durchgeführt.

Im Rahmen dieses Programms wird die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern in folgenden Bereichen gefördert und gestärkt:

  • Selbstkonzept (die Stärken und die Schwächen der eigenen Person wahrnehmen und akzeptieren, Gefühle erkennen, Wünsche äußern, für Entspannung sorgen)
  • Sozialkompetenz (erfahren, dass jeder Einzelne für die Gemeinschaft wichtig ist, Erwartungen von anderen wahrnehmen und bewerten, über Vorurteile reden, Einsicht in die Notwendigkeit von verantwortungsbewussten Verhalten gewinnen, mit dem Druck auf die eigene Person umgehen lernen)
  • Konfliktbewältigung (Konfliktsignale bei sich und anderen erkennen, bewerten und angemessen ansprechen, Kompromisse finden, sich der eigenen Erwartungen und Enttäuschungen bewusst werden, mit Frustrationen umgehen lernen).

Das Trainingsprogramm umfasst neben vielen Interaktionsübungen Entspannungsübungen und Fantasiereisen, so dass der Spaßfaktor in den PROPP- Stunden nicht zu kurz kommt.

Insgesamt wird durch dieses Programm das Klassenklima positiv beeinflusst und die Kultur der gegenseitigen Anerkennung und des gewaltfreien Miteinanders gefördert.